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Ratgeber Urlaubsfahrt: 5 Mal No-Go

In den ersten Bundesländern starten die Sommerferien und damit jede Menge Autofahrer in den Urlaub. Wer dazugehört, sollte diese Fehler vermeiden.

Theoretisch weiß der routinierte Autofahrer, dass es zu bestimmten Zeiten auf der Autobahn richtig voll wird. Trotzdem fahren Tausende auch in diesem Sommer wieder zu den Stoßzeiten (Foto @ SP-X/Lea Fuji)

Theoretisch weiß der routinierte Autofahrer, dass es zu bestimmten Zeiten auf der Autobahn richtig voll wird. Trotzdem fahren Tausende auch in diesem Sommer wieder zu den Stoßzeiten (Foto @ SP-X/Lea Fuji)

Ob Richtung Mittelmeer, Nord- oder Ostsee: Vor dem ersehnten Urlaub kommt die Fahrt dorthin, die viele Deutsche in den kommenden Wochen wieder mit dem Auto erledigen. Wer unterwegs auf vollen Straßen ein paar typische Verhaltensweisen ablegt, kommt entspannter ins Ziel.

1. Losfahren, wenn alle unterwegs sind: Theoretisch weiß der routinierte Autofahrer, dass es zu bestimmten Zeiten auf der Autobahn richtig voll wird. Trotzdem fahren Tausende auch in diesem Sommer wieder zu den Stoßzeiten. Die seien hier noch einmal genannt: freitags zwischen 13 und 20 Uhr, samstags von 11 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 20 Uhr, so der ADAC. Statistisch gesehen sind Dienstag und Mittwoch die Reisetage mit der geringsten Verkehrsdichte.

2. Blindlinks in die Stauschwerpunkte hineinfahren: Viele Baustellen-Staus sind vorhersehbar, die Verkehrsclubs warnen zu Beginn der Ferienreisezeit vor den Schwerpunkten. Die geplante Reiseroute im Vorfeld auf Stauwarnungen abzusuchen sowie große Baustellen weiträumig zum umfahren, kann sich lohnen – auch, wenn das nominell einige Kilometer mehr bedeutet.

3. Im Stau ständig die Spur wechseln: Permanent von links nach rechts zu fahren, um vermeintlich schneller voranzukommen, bringt überhaupt nichts. Zahlreiche Untersuchungen belegen: Selbst wer dauernd hin und her springt, fährt am Ende doch mit denselben Nachbarn aus dem Stau heraus, mit denen er hineingeraten ist. Schlimmer noch: Durch die ständigen Spurwechsel steigt das Unfallrisiko.

4. Nicht genügend Pausen einplanen: Wer zu einer fixen Uhrzeit in der Ferne sein muss, zum Beispiel, um eine Fähre oder den Vermieter der Ferienwohnung noch zu erwischen, sollte nicht zu knapp kalkulieren. Durch unvorhergesehene Stopps kommt man sonst nicht nur in Stress, sondern kann auch nicht mehr genügend Pausen machen – die sind aber wichtig für die Konzentration.

5. Falsch essen und trinken: Dass Kaffee, Cola oder Energy-Drinks die Leistungsfähigkeit steigern, ist ein Irrtum. Es ist sogar genau umgekehrt: Trinkt man die Koffeingetränke gegen Müdigkeit, setzt nach einer kurzen Aufputschphase das Leistungstief umso stärker ein. Zwischendurch etwas Leichtes essen ist zudem besser für die Konzentration als ein üppiges Mittagsmahl an der Autobahnraststätte, das im Anschluss schwer im Magen liegt. (SP-X)